Rotkohl

330297_R_K_B_by_Joujou_pixelio.deDer Herbst ist für Köche das reinste Schlaraffenland, werden wir doch mit den leckersten Früchten und dem knackigsten Gemüse versorgt. Bei uns in Schleswig-Holstein werden wir förmlich mit den verschiedensten Kohlsorten überhäuft. Nie schmeckt der Rotkohl so lecker wie um diese Zeit. Die Blätter glänzen so blank und frisch.

Seit 50 Jahren bevorrate ich mich für den ganzen Winter mit Rotkohl, den ich einwecke oder einfriere. Ideal sind die Gurken-Schraubverschluss-Gläser. Heiß eingefüllt und dann fest verschlossen (ein Vakuum entsteht) hält der Rotkohl Jahre darin. Aber das wollen wir ja gar nicht, der Kohl soll nur für den Winter reichen. Mein Rezept ist für 1 Kohlkopf gedacht.

Zutaten

  • 1 Rotkohl
  • Schweineschmalz (ca. 120 g bei einem Kohlgewicht von ca. 3.000 g)
  • Essig
  • Zucker
  • 2-3 Äpfel (am besten vorher als Apfelmus zubereiten und dann fertig hinein)
  • Salz
  • Fliederbeersaft oder Johannisbeersaft (ersatzweise Marmelade)
  • Kümmel
  • ein wenig! gemahlene Nelken
  • evtl. etwas Rotwein

Zubereitung:

Den Rotkohl zerteilen und hobeln, dann waschen und gut abtropfen lassen. Das Schweineschmalz in einem großen Topf erhitzen, den Rotkohl hineingeben und in dem geschmolzenen Schmalz wenden. Dann Zucker (reichlich), Essig, Saft, entweder Apfelmus oder kleingeschnittene Apfelstücke hinzu. Nun die Gewürze, Salz, Kümmel, gem. Nelken und evtl. etwas Rotwein hinzugeben. Alles solange unter öfterem Umrühren auf kleiner bis mittlerer Flamme köcheln lassen, bis der Kohl die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Am besten bereitet man den Kohl rechtzeitig zu, denn je öfter er aufgewärmt wird, umso besser schmeckt er. Rotkohl ist das einzige Gemüse, das keine Vitamine durch langes Kochen oder das Erwärmen verliert.

Die Menge der einzelnen Zutaten müssen Sie nach Geschmack ermitteln. Bei uns an der dänischen Grenze isst man den Rotkohl gern süß. In Deutschland lieber etwas säuerlich.

tipTIPP: Ich schlage vor, dass Sie den Rotkohl fertig kochen, erkalten lassen und beim Aufwärmen nach Geschmack nachwürzen.

(c) Foto Rotkohl: Joujou/pixelio.de

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