Fruchtige Tomaten-Rucola-Tarte

In meiner Kindheit bauten die meisten unserer Nachbarn im Garten ihr eigenes Gemüse an. Heute ist dies nur noch selten der Fall. Bekannte haben jedoch an einem schmalen Streifen entlang der Hauswand hervorragende Bedingungen für Tomaten und Gurken. Und so erhalten wir hin und wieder Ernteüberschüsse, die ich zumeist zu Salaten verarbeite.

Nun fand ich in meinem Rezeptschatz ein Rezept, das ich vor langer Zeit hinzugefügt, aber noch nie ausprobiert hatte: eine Tomaten-Tarte mit Rucola. Klang leicht und lecker, vielleicht sollte ich sie einmal probieren.

Gesagt, getan und so wurden die nächsten Tomaten unserer Bekannten die Krönung dieses herrlichen Snacks, der für 2 Personen durchaus auch als komplette Mahlzeit gelten kann.

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 120 g Butter
  • 600 g nicht zu reife Tomaten
  • 3 Eier
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Essig
  • 250 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 Bund Rucola

Zubereitung:

Aus 100 g Butter Flöckchen erstellen und diese mit dem Mehl und 1 Ei zu einem Teig verkneten. Den Teig im Kühlschrank zugedeckt für ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Tomaten waschen, trocken tupfen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Essig, Öl, Honig, Pfeffer und Salz zu einer Marinade vermischen und die Tomatenscheiben darin marinieren.

Den Frischkäse mit den verbliebenen 2 Eier und dem Senf zu einer Creme verrühren. Den Rucola waschen und trocken schütteln.

Den Backofen auf 175° Grad vorheizen.

Den gekühlten Teig auf eine mit Mehl bestäubten Fläche ausrollen.

Eine Tarte-Form (28 cm Durchmesser) einfetten und den Teig hineinlegen. Im Backofen auf mittlerer Schiene für ca. 15 Minuten vorbacken.

Die Form herausnehmen und die Käsemasse auf den noch heißen Boden streichen. Die Tarte mit den dünnen Tomatenscheiben belegen und für weitere 20 Minuten im Ofen backen.

Vor dem Servieren aufschneiden und mit dem Rucola belegen.

Tipp: Keinen Frischkäse mit Joghurt verwenden, der wässert zu sehr.

Noch ein Tipp: Und falls noch etwas übrig bleibt … man kann die Tarte auch wunderbar einfrieren.

(c) Foto: Verena N. / pixelio.de

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